Methodik & Quellen

Wie die Zahlen zustande kommen – kurz, mit Quellen und ehrlichen Grenzen.

In Kürze

Für jedes Lebensmittel speichern wir die Klimabilanz pro kg aus einer wissenschaftlichen Quelle. Pro 1000 kcal und pro 100 g Eiweiß werden daraus mit Nährwertdaten berechnet. Gerichte sind die Summe ihrer Zutaten. Alle Werte sind in kg bzw. g CO₂-Äquivalenten (CO₂eq, GWP100 – Methan u. a. eingerechnet).

Datenquellen

Angleichung der Zweitquelle (≈)

SU-EATABLE liegt systematisch unter Poore & Nemecek – aber nicht um einen festen Faktor: der Unterschied reicht je Lebensmittel von etwa gleich bis über zehnfach. Ein einziger Korrekturfaktor wäre darum irreführend. Für Lebensmittel, die nur SU-EATABLE abdeckt, rechnen wir den Wert auf die P&N-Basis um – mit dem Median des Verhältnisses P&N ÷ SU-EATABLE jener Lebensmittel, die beide Quellen in derselben Kategorie führen. Das geschieht nur in Kategorien mit genügend und einheitlichen Vergleichspaaren:

Solche Werte sind im Entdecken-Bereich mit markiert: eine Näherung, keine gemessene Zahl, aber vergleichbar mit den P&N-Werten. Lebensmittel ohne verlässlichen Anker (Honig, Trockenobst, Samen) bleiben als rohe SU-EATABLE-Werte markiert und sind nicht direkt vergleichbar. Die Rohwerte und der Faktor stehen jeweils im Tooltip.

Klima-Score (A–E)

Der Klima-Score (A–E, angelehnt an den Nutri-Score, aber von uns berechnet – nicht offiziell) vergleicht die Klimabilanz pro Kalorie mit einer durchschnittlichen Ernährung: Anteil am Tages-Klimabudget geteilt durch den gedeckten Anteil am Kalorienbedarf. A heißt deutlich besser als der Schnitt, E deutlich schlechter. So zählt nicht nur der reine Wert, sondern auch, wie viel Nahrung ein Gericht liefert.

Die Zahl ist das Verhältnis zur durchschnittlichen Klimabilanz pro Kalorie ( = Durchschnitt, kleiner ist besser):

Grenzen & Ehrlichkeit

Stand der Daten: Poore & Nemecek 2018 (OWID), SU-EATABLE LIFE 2021, CoFID 2021. Farben: Okabe-Ito-Palette (barrierefrei bei Farbsehschwäche).